,

Update Fitness Warm-Up Interview mit Dauda Kamara

Am vergangenen Wochenende musste die 1.Mannschaft den Ausgleich in der Serie hinnehmen. Vor dem wegweisenden Doppelwochenende sprachen wir mit Dauda Kamara.

Am vergangenen Sonntag musste man im Auswärtsspiel in Bonstetten mit einer 2:6-Niederlage den Serienausgleich hinnehmen. Was hat der Gegner in diesem Spiel besser gemacht als wir?

Der Gegner war aus meiner Sicht taktisch sehr gut eingestellt, insbesondere auf seinem kleinen und schwierig zu bespielenden Platz. Sie haben von Beginn an viel Druck aufgebaut und versucht, uns kaum Raum zu lassen, um ins Spiel zu finden. Vor allem in den ersten Minuten haben sie mich mit ihrer hohen Intensität überrascht. Zudem kamen sie zu vielen Abschlüssen und waren sehr stark bei den Bullys.

 

Worin siehst du deine grössten Stärken im Streethockeyspiel?

Ich denke, meine grössten Stärken liegen vor allem im Zweikampfverhalten – sowohl offensiv als auch defensiv. Durch meinen guten Antritt und meine körperliche Präsenz ist es schwierig, mir den Ball abzunehmen oder an mir vorbeizukommen.

Eine weitere Stärke sehe ich in meinem Hockey-IQ: Ich versuche, mit guten Pässen meine Mitspieler gezielt in Szene zu setzen und das Spiel zu lenken. Auch mit meinem Schuss bin ich grundsätzlich zufrieden – auch wenn er zuletzt eher für blaue Flecken bei den Mitspielern als für Skorerpunkte gesorgt hat. Aber nächstes Wochenende ist genau der richtige Zeitpunkt, das zu ändern.

 

Es steht ein Doppelwochenende an: Am Samstag spielt ihr zuhause im Neufeld, bevor es am Sonntag auswärts in Bonstetten weitergeht. Was ist deine Devise für das kommende Wochenende?

Für mich liegt der Fokus klar auf dem Samstag. Zuhause im Neufeld müssen wir unser Spiel durchziehen und diesem auch vertrauen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir spielerisch die bessere Mannschaft sind und dass uns unser Platz mit unserer Spielidee deutlich mehr entgegenkommt. Ich hoffe natürlich auch, dass viele Leute ins Neufeld kommen und uns unterstützen.

Am Sonntag in Bonstetten wird es dann ein ganz anderes Spiel. Auf ihrem Platz zählt vor allem, wer sich mehr bewegt und bereit ist, die Drecksarbeit zu machen – saubere Checks, Schüsse blockieren und aus allen Lagen den Abschluss suchen. In Bonstetten gewinnt man nicht mit schönen Spielzügen oder spektakulären Toren, sondern mit Einsatz, Wille und harter Arbeit.

 

Wie heisst dein persönlicher Motivationssong vor dem Spiel?

Ich brauche grundsätzlich keine zusätzliche Motivation durch Songs – die habe ich schon genug. Aber ich höre mir gerne Musik an, die mir gute Laune macht, denn manchmal vergisst man, dass wir das Ganze aus Spass und Leidenschaft machen. Gerade in den Playouts ist viel Druck da, da schadet ein bisschen Positivität definitiv nicht.

Ein Song, den ich dabei besonders gerne höre, ist „Ojuelegba“ von Wizkid.